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Hypnose

gebogener Löffel gebogener Löffel

(griech.= Schlaf)

Man befindet sich in einer Form zwischen gewohntem Wachbewußtsein und Schlaf, in einer durch Suggestion erzeugten Trance. In diesem Zustand ist man innerlich heruntergefahren, hört alles was um einen herum passiert. Da der Focus auf innere Bilder gerichtet wird, werden die Außenreize dabei unwichtig. Der Verstand wird dabei in den Hintergrund gesetzt und in den Vordergrund tritt nun die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein. Im abgesenkten Trancezustand laufen die Gehirnwellen sozusagen auf halber Geschwindigkeit. ln diesem Zustand schaltet sich der Verstand teilweise, oder bei tiefer Trance total ab. Dadurch hat der Mensch die Chance, direkt sein Unterbewusstes anzusprechen.

Da das Unterbewusstsein nicht wie der Verstand auf intellektuelles Denken reagiert, sondern Lebenserfahrungen in Erfahrungsbildern in sich trägt, muss es mit Vorstellungen und Suggestionen animiert werden. Weil es nicht argumentativ abwägt, kann das Unterbewusstsein bei ihm eintreffende Informationen auch nicht intellektuell prüfen. Es nimmt vielmehr alle Meldungen und Nachrichten in einer fast naiven Form an und will sie dem Menschen zu seinem Besten vernetzen und umsetzen. Die Informationen werden vom Unterbewusstsein als Prägung aufgenommen, ähnlich wie bei der Programmierung eines Computers.

Bei richtigen und positiven Informationen setzt das Unterbewusste gewaltige Kräfte frei. Bei Weiterleitung von Informationen aus traumatischen Erfahrungen werden Kräfte frei gesetzt die schaden können. Da das Unterbewusstsein nicht nach Logik, nicht nach Gut und Böse gewichtet, will es immer nur in unserem Sinne für Lebenserhaltene Situationen sorgen. In Hypnose werden negative Programmierungen aufgelöst und durch positive ersetzt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die eigentliche Programmierung immer von einem selbst vorgenommen wird, vorausgesetzt man akzeptiert sie. Das bedeutet, dass niemand gegen seinen Willen sein Leben verändern wird.

Man verliert also in Hypnose in keiner Weise die Kontrolle über sich selbst. Das Unterbewusstsein arbeitet immer im Interesse des Menschen in dessen Körper es "wohnt". Jede Hypnose ist eine Art von Selbsthypnose.

Klinische Hypnose

zur:
1. Raucherentwöhnung
2. Alkoholentwöhnung
3. Drogenentwöhnung
4. Gewichtsabnahme
5. Streßbewältigung
6. Leistungssteigerung (Sport, Beruf)
7. Angstbekämpfung (Flugangst, Angst vor vielen Menschen, Angst vor Tieren, Angst vor engen Räumen, Angst vor der Zukunft, Angst vor dem Altern, Höhenangst)
8. Blockadenlösung uvm.
9. Schmerzbekämpfung
10. Burn-Out- Bekämpfung
Behandlungsstuhl
Durch verschiedene Techniken wie: Behandlungsbank

Arbeit mit dem Inneren Kind:

Hypnose Verspüren sie bisweilen in Ihrem Bauch das Gefühl des Alleinseins und der Leere? Fühlen Sie sich manchmal einsam, auch im Beisein eines oder mehrerer Menschen und sogar nach dem Liebesspiel?

Unser Alleinsein und unsere Einsamkeit kommen von der inneren Abgetrenntheit unseres inneren Erwachsenen von unseren inneren Kind. Die Arbeit mit dem inneren Kind ist eine Therapie, mit der Sie diese innere Kluft heilen und "ganz" werden können.

Familienaufstellungen (Einzel- oder Gruppentherapie)

Hypnose Die Familienaufstellung ist die bekannteste und wichtigste Form der systemischen Familientherapie. Im Rahmen einer Selbsterfahrungsgruppe werden hier Familienmitglieder in räumlichen Abstand, Körpersprache, Blickrichtung, Zuwendung, Abwendung durch "Stellvertreter" dargestellt. Diese äußern ihre Gefühle und Empfindungen in diesem gestellten System. Dies ist dann der Auslöser, um das Familiensystem so zu stellen, dass es ein geordnetes Familiensystem ist. Hierdurch werden viele alten Blockaden und Verstrickungen gelöst, es kommt zu Abschied, Rückgabe überbordeter Probleme, Befreiung und Neubeginn. Dies wird oft als tiefer, schmerzhafter Prozess empfunden, werden doch hierdurch festgefahrene und - trotz ihrer Problematik - sichere Muster aufgelöst. Als diese bezeichnet man die systemische psychotherapeutische Arbeit nach Bert Hellinger.

Lösungsspaziergänge

Time Line und hypnotische Regression (Rückführung)

Es ist eine Anwendung in der Hypnose, bei der der Versuchsperson ein früheres Lebensalter als das gegenwärtig tatsächliche suggeriert wird.

Hier wird der Patient in eine mittlere bis tiefe Trance versetzt. In diesen Stadien ist es dem Therapeuten (bzw. dem Patienten) möglich, auf Kindheitserinnerungen zuzugreifen, die sich dem Bewusstsein des Patientens entziehen. Meistens aufgrund von Traumata oder anderen Ereignissen, die der Patient unbewusst abwehrt. Die dann gefundenen Erinnerungen können bewusst gemacht und zur weiteren Verwendung in der Therapie dienen. Dabei kommt es zu einem Nacherleben früherer Lebenssituationen und auch physiologische Charakteristika der jeweiligen Altersstufen lassen sich vielfach beobachten. Besonders bemerkenswert ist, die als Folge der Altersregression auftretendes gesteigertes Erinnerungsvermögen bezüglich Begebenheiten, die dabei vergegenwärtigt werden. (Ein Beispiel dafür ist die selbstverständliche Kenntnis des Wochentags des soeben neu erlebten 7. Geburtstags.)

Eine Regression kann auch rückwärts über das Geburtserlebnis hinausführen und dem Patienten von ihm selbst angenommene Erlebnisse aus vergangenen Existenzen darstellen. Diese geschilderten Eindrücke können dem Therapeuten helfen, Rückschlüsse auf die Ursachen aktueller Probleme zu ziehen. Führt man die Versuchspersonen hypnotisch in einen Zeitpunkt vor ihrer Geburt zurück, so treten oft Erinnerungen an ein früheres Leben im Sinne der Reinkarnation auf, die fallweise auch Details enthalten.

Katathymes Bildererleben


 
Autor: Kerstin Wunder
Letzte Änderung: 22.06.2018